Autor: Heidi Hagemann

Finanzen: Das ändert sich 2022 für die Verbraucher

Steuern, Mindestlohn, Unterhalt: Im neuen Jahr ändert sich einiges bei den Finanzen. Wo kann Geld gespart werden?

So wird beispielsweise der Mindestlohn von 9,60 Euro auf 9,82 Euro erhöht. Im zweiten Halbjahr gibt es eine Steigerung auf 10,45 Euro.

Auch die Arbeitslosengeld-II-Sätze – Hartz IV genannt -, das Wohngeld und der Kinderzuschlag werden jeweils um einige Euro angehoben; damit sollen die stetig steigenden Lebenshaltungskosten leichter zu stemmen sein.

Für Kinder mit getrennt lebenden Eltern gibt es zusätzlich etwas mehr Unterhalt. Die sogenannte Düsseldorfer Tabelle wurde angepasst: Der Mindestunterhalt für Kinder bis sechs Jahren beträgt dann 396 Euro. Bisher waren das 393 Euro. Der Satz steigt mit dem Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils.

Ein wenig Entlastung ist auch durch die Einkommensteuer zu erwarten. Denn wie jedes Jahr wird hier der Grundfreibetrag etwas angehoben: Für Ledige steigt er auf 9984 Euro; erst wenn diese Grenze überschritten ist, ist das jährliche Einkommen zu versteuern. Das bedeutet ein Plus von 240 Euro gegenüber 2021.

Verheirateten Paaren stehen 19.968 Euro zu, 480 Euro mehr als bisher.Auch bei der Vorsorge tut sich etwas: Die steuerfreien Beiträge für eine Basis-Altersvorsorge werden nach oben korrigiert.

Wer in die Rürup-Rente oder die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, kann als Alleinstehende bis zu 25.639 Euro als Sonderausgaben beim Finanzamt angeben, Paare doppelt so viel.

Neubau am Hirschweg 10 und 12

Bald geht es los mit dem Neubau Hirschweg 10 und 12. Die GWG plant hier auf einer Fläche von rund 2.100 Quadratmetern zwei Neubauten mit insgesamt 24 Wohnungen.

Die Hälfte dieser Wohnungen unterliegt der Mietpreisbindung, da Die GWG sie über den sogenannten ersten Förderweg mit öffentlichen Mitteln finanziert. Wie bei dem Neubau im Aschenbruch 41 erfolgt die Errichtung nach dem KfW 55-Standard und die Genossenschaft legt Wert auf eine nachhaltige Bauweise.


Die neuen Wohnungen erhalten den gewohnten Ausstattungsstandard, welcher die Bedürfnisse der Mitglieder und Mietinteressenten bestmöglich abdecken wird. Interessenten können sich gerne in der Geschäftsstelle melden: Telefon 0209.8219-0, info@die-gwg.de

Corona: Das DRK kauft bei Bedarf ein

„Wir lassen erst recht in diesen schwierigen Zeiten niemanden allein“, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Johannes Heinrich, der zugleich Technischer Vorstand beim Beamtenwohnungsverein in Buer ist. Schon allein aus dieser Doppel-Funktion heraus weiß er, dass es viele, oft ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen gibt, die in Corona-Zeiten äußerst ungerne einkaufen gehen oder sich einfach über eine körperliche Entlastung freuen. 

Anstatt im Geschäft vielen Kontakten ausgesetzt zu sein und schwere Einkaufstüten schleppen zu müssen, können diese Menschen den Einkaufsservice des Deutschen Roten Kreuzes in Anspruch nehmen. Johannes Heinrich: „Wir kümmern uns um Ihren Einkauf. Schreiben Sie uns eine Einkaufsliste und Sie bekommen Ihre Bestellung nach Hause geliefert.“

Die Einkaufsliste kann per E-Mail oder telefonisch übermittelt werden. Kontakt: Jana Fiedrich, Tel. 0209 / 9 83 83 73, bringdienst@drk-ge.de

Wattenscheid: Service-Telefon von 7 – 22 Uhr, 02327 / 87 0 17

Das DRK in Gelsenkirchen hat zudem einen Webshop eingerichtet, in dem man seinen Einkaufskorb zusammenstellen kann: bringdienst-drk-ge.de. 

Wer keinen Computer und Internet hat, findet hierzu vielleicht Hilfe in der Familie. „Die Damen und Herren aus unseren Teams stellen die Einkäufe oder die Waren aus unserem Webshop dann kontaktlos vor der Wohnungstüre ab“, beschreibt Johannes Heinrich den Service, der besonders in Corona-Zeiten nachgefragt ist.

Eine Quittung wird beigelegt, bezahlt werden kann auf verschiedene Weise, auch per Rechnung. Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern gibt es beim DRK keine Wartezeiten, bis man in den Lieferservice aufgenommen wird. Je nach Einkaufswert fällt allerdings eine geringe Gebühr an.

Spendenaktion für Flutopfer in Erftstadt

Die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz haben bei vielen Menschen eine enorme Hilfsbereitschaft entfacht.

So auch bei GWG-Mitglied Helga Walters. Die 80-Jährige hat als kleines Kind noch den Zweiten Weltkrieg miterlebt und kann sich sehr gut an den Wiederaufbau erinnern. „Ich habe sofort an die vielen armen Menschen in Erftstadt gedacht. Also habe ich angefangen, Spenden zu sammeln.“ Zum Beispiel in ihrem Seniorenkreis oder bei weiteren Bekannten und Unternehmen.

Schnell kam eine stattliche Summe zusammen, so dass die alte Dame nun ein Spendenkonto bei der Sparkasse errichtet hat. Inzwischen sind es rund 10.000 Euro.

Das Geld soll in Zusammenarbeit mit dem Ortsbürgermeister von Erftstadt-Bliesheim, Frank Jüssen, gezielt an ältere Bürger gehen, die ebenso wie Helga Walters „Kriegskinder“ sind.

Wer helfen möchte, kann das folgende Spendenkonto nutzen:

Spendenkonto Flutkatastrophe

DE93420500010119021749

Foto: Hans-Werner Seidel

Erste Maßnahmen für Neubau am Hirschweg

Die GWG plant auf einer Grundstücksfläche von knapp 2.100 Quadratmetern zwei Neubauten mit 24 modernen Mietwohnungen. Jede zweite Wohnung wird dabei über den ersten Förderweg finanziert und unterliegt der Mietpreisbindung. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auch weiterhin auf eine nachhaltige Bauweise gelegt.

Wie bei dem Neubau im Aschenbruch 41 erfolgt die Errichtung nach dem KfW 55-Standard. Anders als bei den Objekten Hirschweg 6 und 8, die in 2017 und 2018 umfassend modernisiert wurden, sprachen allerdings in diesem Fall technische und wirtschaftliche Gründe eindeutig gegen eine Sanierung, teilt Vorstand Kai Lehmann mit.

Nachdem mit den verbliebenen Mietern der Häuser Hirschweg 10 bis 14 einvernehmliche Lösungen gefunden wurden, konnten die Häuser ab Mai 2021 abgerissen werden. 

Die neuen Wohnungen erhalten den gewohnten Ausstattungsstandard, welcher die Bedürfnisse der Mitglieder und Mietinteressenten bestmöglich abdecken wird. Interessenten können sich gerne in der Geschäftsstelle melden.

Mitgliederversammlung in den Räumen der AWO

Die Mitgliederversammlung der Die GWG findet am Montag, 5. Juli, ab 18 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Grenzstraße 47 in Gelsenkirchen als Präsenzveranstaltung statt.

Für die Einhaltung aller gültigen Regeln ist gesorgt. Die Mitglieder haben die erforderlichen Unterlagen bereits erhalten.

Das neue Magazin ist erschienen und als Download verfügbar

Gewinnspiel 5 x 100 Euro zu gewinnen —

15 Jahre Sozialberatung —

Corona-Hilfen —

Blüten für Schmetterlinge & Co. —

Themen aus unserer Genossenschaft

Lebensretter Markus Holzknecht —

Eiserne Hochzeit des Ehepaars Kraft —

EDV-Workshops im Wohnpark Bulmke —

Regiehandwerker Sven Wolter —

Sollten Sie kein Exemplar erhalten haben oder noch ein weiteres für Freunde benötigen, so können Sie es sich gerne hier als pdf-Datei herunterladen oder eine E-Mail senden an info@die-gwg.de.

Zum Magazin

Die Stationen des Impfbusses und Infos zum Boostern

In Gelsenkirchen wird aktuell mit zwei umgerüsteten Linienbussen an verschiedenen Orten geimpft. Die Impfung ist kostenlos, es ist keine Terminvereinbarung nötig.

  • Mittwoch, 9. März 2022
    • Horst
      Josef-Büscher-Platz
      Schloss Horst, Turfstr. 21 (der Bus hält auf dem Marktplatz gegenüber)
  • Donnerstag, 10. März 2022
    • Beckhausen
      Netto Markt Beckhausen
      Emil-Zimmermann-Allee 16
  • Freitag, 11. März 2022
    • Ückendorf
      Lidl Markt
      Festweg 1a
  • Samstag, 12. März 2022
    • Rotthausen
      Ernst-Käsemann-Platz
      Karl-Meyer-Str. 45
  • Sonntag, 13. März 2022
    • Heßler
      FitX Gelsenkirchen
      Asbeckstr.3

Kinder zwischen 12 und 16 Jahren können nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person geimpft werden. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren benötigen eine schriftliche Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten.

Auch das Impfzentrum ist geöffnet. Dort kann man nach vorheriger Terminbuchung geimpft werden.

Hinweis für alle Impfwilligen: Derzeit bekommen alle Personen unter 30 Jahren BioNTech und alle Personen ab 30 Jahren Moderna.

Kontaktieren Sie bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion entweder ihre Haus-/Fachärztin bzw. ihren Haus-/Facharzt oder die Corona-Hotline +49 (209) 169-5000. Unter dieser Rufnummer werden lokale, medizinische Fragestellungen rund um das Corona-Virus beantwortet. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. In dringenden Fällen können Rat Suchende am Wochenende die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Rufnummer 116 117 in Anspruch nehmen.

Unter +49 (209) 169-7000 werden montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr Fragen zur Corona-Krise in acht weiteren Sprachen beantwortet.

Foto: Stadt Gelsenkirchen/Gerd Kaemper

Nach Sanierung jetzt neuer Look für die Häuser am Hellweg

Es tut sich was in den Häusern Am Hellweg 15 und 17. Aus einer trostlos wirkenden Fassade ist ein echter Hingucker in einem hellen, freundlichen Grauton geworden.

Neben der Aufgabe, neuen Wohnraum zu schaffen, besteht die Herausforderung auch darin, den Bestand auf Vordermann zu bringen. „Die Instandhaltung und Modernisierung unserer Objekte ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Wir nehmen die Interessen unserer Mitglieder kompetent und umsichtig wahr.“

Und so hatte der Vorstand die Maßnahmen am Hellweg einstimmig beschlossen. So zum Beispiel die Dämmung der Dachböden und der Giebelseiten, welche bereits erfolgt ist. Weiterhin sind energetische Verbesserungen erfolgt, die Wohnungen haben neue Heizungen und die Häuser eine Gaszentralanlage erhalten. Auch die Haustüranlage ist bereits erneuert worden.

Nach der Montage neuer Balkone sind dann die Hausflure an der Reihe, auch sie werden einen schönen frischen Anstrich erhalten.

Barrierearmes Wohnen im schicken Neubau am Hottenborn

Martin Miebach ist überglücklich. Der Neubewohner am Hottenborn in Wattenscheid lebt seit einem halben Jahr in seiner barrierefreien Wohnung. Seit einigen Jahren ist er körperlich behindert und sitzt im Rollstuhl. Umso wichtiger ist ein weitgehend autarkes Leben für ihn.

Die letzten vier Jahre hat er im ersten Obergeschoss gelebt, bei einem privaten Vermieter. Doch dort war er nicht mehr glücklich und auf fremde Hilfe angewiesen. Der alleinstehende Mann ist froh, dass seine Tochter regelmäßig nach ihm schaut und sich kümmert. Sie war es auch, die das Neubauprojekt der Die GWG entdeckte und ihren Papa darauf aufmerksam machte.

Für den bekennenden VFL-Bochum-Fan fing mit dem Einzug in das neue Zuhause ein gefühlt neues Leben an. Vom ersten Tag an war ihm bewusst, was barrierearmes Leben in den eigenen vier Wänden bedeutet. “Absolutes Highlight ist meine Traumdusche. Das Badezimmer ist riesig und ich kann mich ganz alleine ohne Hürden abduschen.“

Als wahren Luxus empfindet er auch die moderne Fußbodenheizung und die elektrischen Rollläden. „Das alles für weniger Miete als vorher. Besser geht es wirklich nicht.“ Der gelernte Küchenmeister freut sich auf seinen neuen Lebensabschnitt, gerade jetzt in der Corona-Zeit, wo er nicht so viel unternehmen und auch nicht zu den Spielen seines geliebten Vereins gehen kann. „Stattdessen muss ich es mir eben zuhause gemütlich machen, zum Beispiel auf der schönen Terrasse.“

Bild: Martin Miebach fühlt sich pudelwohl in seiner modernen barrierearmen Wohnung am Hottenborn. Foto: Henning Hagemann

Die GWG - Genossenschaftliches Wohnen in Gelsenkirchen und Wattenscheid eG

Grenzstr. 181
45881 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 / 8219 - 0
Mail: info@die-gwg.de