Die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz haben bei vielen Menschen eine enorme Hilfsbereitschaft entfacht.
So auch bei GWG-Mitglied Helga Walters. Die 80-Jährige hat als kleines Kind noch den Zweiten Weltkrieg miterlebt und kann sich sehr gut an den Wiederaufbau erinnern. „Ich habe sofort an die vielen armen Menschen in Erftstadt gedacht. Also habe ich angefangen, Spenden zu sammeln.“ Zum Beispiel in ihrem Seniorenkreis oder bei weiteren Bekannten und Unternehmen.
Schnell kam eine stattliche Summe zusammen, so dass die alte Dame nun ein Spendenkonto bei der Sparkasse errichtet hat. Inzwischen sind es rund 10.000 Euro.
Das Geld soll in Zusammenarbeit mit dem Ortsbürgermeister von Erftstadt-Bliesheim, Frank Jüssen, gezielt an ältere Bürger gehen, die ebenso wie Helga Walters „Kriegskinder“ sind.
Wer helfen möchte, kann das folgende Spendenkonto nutzen:
Die 96. Ordentliche Mitgliederversammlung unserer Genossenschaft fand zwar als Präsenzveranstaltung statt, jedoch auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie vor deutlich weniger Mitgliedern.
„Wir bedauern das, können aber gleichwohl auch verstehen, dass unsere Mitglieder wegen der Pandemie noch sehr vorsichtig sind“, meinte Kai Oliver Lehmann, hauptamtlicher Vorstand, und fügte hinzu: „Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder ein „volles Haus“ haben werden.“
Siglinde Salewski, die Vorsitzende des Aufsichtsrates, leitete die Mitgliederversammlung 2021 und berichtete über die Aktivitäten des Gremiums. Sie erläuterte auch den Bericht des Aufsichtsrates über die gesetzliche Prüfung für das Geschäftsjahr 2019 und den Prüfungsbericht des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen e.V.. Die diesbezüglich notwendigen Beschlüsse wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig gefasst.
Weiterhin stellte die Mitgliederversammlung den Jahresabschluss 2020 fest und beschloss wie in den vergangenen Jahren die Auszahlung einer Dividende von vier Prozent auf die dividendenberechtigten Geschäftsguthaben.
Aufsichtsrat und Vorstand wurden von der Mitgliederversammlung entlastet.
Aus dem operativen Geschäft berichtete Kai Oliver Lehmann aus dem Vorstand der „Die GWG“ über das abgelaufene Geschäftsjahr 2020.
Der Inhalt orientierte sich am gedruckten Geschäftsbericht der Genossenschaft. Interessierte Mitglieder können sich diesen Bericht im Bereich „Über uns“ dieser Seite herunterladen.
Die GWG plant auf einer Grundstücksfläche von knapp 2.100 Quadratmetern zwei Neubauten mit 24 modernen Mietwohnungen. Jede zweite Wohnung wird dabei über den ersten Förderweg finanziert und unterliegt der Mietpreisbindung. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auch weiterhin auf eine nachhaltige Bauweise gelegt.
Wie bei dem Neubau im Aschenbruch 41 erfolgt die Errichtung nach dem KfW 55-Standard. Anders als bei den Objekten Hirschweg 6 und 8, die in 2017 und 2018 umfassend modernisiert wurden, sprachen allerdings in diesem Fall technische und wirtschaftliche Gründe eindeutig gegen eine Sanierung, teilt Vorstand Kai Lehmann mit.
Nachdem mit den verbliebenen Mietern der Häuser Hirschweg 10 bis 14 einvernehmliche Lösungen gefunden wurden, konnten die Häuser ab Mai 2021 abgerissen werden.
Die neuen Wohnungen erhalten den gewohnten Ausstattungsstandard, welcher die Bedürfnisse der Mitglieder und Mietinteressenten bestmöglich abdecken wird. Interessenten können sich gerne in der Geschäftsstelle melden.
Die Mitgliederversammlung der Die GWG findet am Montag, 5. Juli, ab 18 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Grenzstraße 47 in Gelsenkirchen als Präsenzveranstaltung statt.
Für die Einhaltung aller gültigen Regeln ist gesorgt. Die Mitglieder haben die erforderlichen Unterlagen bereits erhalten.
Sollten Sie kein Exemplar erhalten haben oder noch ein weiteres für Freunde benötigen, so können Sie es sich gerne hier als pdf-Datei herunterladen oder eine E-Mail senden an info@die-gwg.de.
Sechs Wohnungsgenossenschaften aus Bochum verteilen Saat-Tütchen an ihre Mitglieder. Gemeinsam soll mit blühenden Wildblumen neuer Lebensraum für Bienen und Co entstehen. Unter den Genossenschaften ist auch Die GWG, Genossenschaftliches Wohnen in Gelsenkirchen und Wattenscheid.
Schon ein kleines Tütchen mit Wildblumen-Saat kann wichtige Unterstützung leisten. Heimische Insekten – vor allem Schmetterlinge, Wild- und Honigbienen – benötigen dringend neuen Lebensraum, um ihren unverzichtbaren Beitrag für unser gesamtes Ökosystem leisten zu können. Das sehen auch die Wohnungsbaugenossenschaften so und beteiligen sich deshalb an der Aktion „Bochum blüht und summt“ der Stadt Bochum.
Samen-Tütchen werden kostenlos verschickt In den nächsten Tagen verschicken die Baugenossenschaft 1924 eG, die Baugenossenschaft „Heimat“ Bochum Stiepel eG, die Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eG, der GWV – Gemeinnütziger Wohnungsverein zu Bochum eG, die GWG – Genossenschaftliches Wohnen in Gelsenkirchen und Wattenscheid eG und die Baugenossenschaft Bochum eG die Samen-Tütchen an ihre Mitglieder. Jeder Haushalt bekommt bald Post mit Wuchs-Potenzial. Damit können freie Erdfleckchen ganz einfach in eine blühende Insekten-Heimat verwandelt werden.
Im Garten, am Fenster oder auf dem Balkon Ob im Gemeinschaftsbeet, auf einem kleinen Stück des eigenen Gartens, im Blumenkasten am Fenster oder Kübel auf dem Balkon: jede blühende Wildpflanze sorgt nicht nur für mehr Farbe, sondern liefert unseren heimischen Insekten lebenswichtige Nahrung und neuen Lebensraum. So können wir gemeinsam helfen, unser Ökosystem zu erhalten.
Durch das Insektensterben werden unter anderem Obstbäume weniger bestäubt, Ernten fallen geringer aus. Vögel und hiesige Fledermausarten finden wiederum nicht mehr genügend Nahrung, wenn die Zahl der Insekten weiter sinkt. „Wir möchten gegensteuern, bevor es zu spät ist“, schließen sich die Vorstände der Genossenschaften der Bochumer Aktion an.
Nicht nur etwas fürs Auge Die ein oder andere Zierpflanze mag sich zwar gut im Blumenkasten machen, Honigbiene und Co helfen Petunien und Geranien jedoch leider nicht. Die Pflanzen in den Samentütchen hingegen sind wahre „Leckerbissen“ für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.
In Gelsenkirchen wird aktuell mit zwei umgerüsteten Linienbussen an verschiedenen Orten geimpft. Die Impfung ist kostenlos, es ist keine Terminvereinbarung nötig.
Mittwoch, 9. März 2022
Horst Josef-Büscher-Platz Schloss Horst, Turfstr. 21 (der Bus hält auf dem Marktplatz gegenüber)
Kinder zwischen 12 und 16 Jahren können nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person geimpft werden. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren benötigen eine schriftliche Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten.
Auch das Impfzentrum ist geöffnet. Dort kann man nach vorheriger Terminbuchung geimpft werden.
Hinweis für alle Impfwilligen: Derzeit bekommen alle Personen unter 30 Jahren BioNTech und alle Personen ab 30 Jahren Moderna.
Kontaktieren Sie bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion entweder ihre Haus-/Fachärztin bzw. ihren Haus-/Facharzt oder die Corona-Hotline +49 (209) 169-5000. Unter dieser Rufnummer werden lokale, medizinische Fragestellungen rund um das Corona-Virus beantwortet. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. In dringenden Fällen können Rat Suchende am Wochenende die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Rufnummer 116 117 in Anspruch nehmen.
Unter +49 (209) 169-7000 werden montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr Fragen zur Corona-Krise in acht weiteren Sprachen beantwortet.
Es tut sich was in den Häusern Am Hellweg 15 und 17. Aus einer trostlos wirkenden Fassade ist ein echter Hingucker in einem hellen, freundlichen Grauton geworden.
Neben der Aufgabe, neuen Wohnraum zu schaffen, besteht die Herausforderung auch darin, den Bestand auf Vordermann zu bringen. „Die Instandhaltung und Modernisierung unserer Objekte ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Wir nehmen die Interessen unserer Mitglieder kompetent und umsichtig wahr.“
Und so hatte der Vorstand die Maßnahmen am Hellweg einstimmig beschlossen. So zum Beispiel die Dämmung der Dachböden und der Giebelseiten, welche bereits erfolgt ist. Weiterhin sind energetische Verbesserungen erfolgt, die Wohnungen haben neue Heizungen und die Häuser eine Gaszentralanlage erhalten. Auch die Haustüranlage ist bereits erneuert worden.
Nach der Montage neuer Balkone sind dann die Hausflure an der Reihe, auch sie werden einen schönen frischen Anstrich erhalten.
Martin Miebach ist überglücklich. Der Neubewohner am Hottenborn in Wattenscheid lebt seit einem halben Jahr in seiner barrierefreien Wohnung. Seit einigen Jahren ist er körperlich behindert und sitzt im Rollstuhl. Umso wichtiger ist ein weitgehend autarkes Leben für ihn.
Die letzten vier Jahre hat er im ersten Obergeschoss gelebt, bei einem privaten Vermieter. Doch dort war er nicht mehr glücklich und auf fremde Hilfe angewiesen. Der alleinstehende Mann ist froh, dass seine Tochter regelmäßig nach ihm schaut und sich kümmert. Sie war es auch, die das Neubauprojekt der Die GWG entdeckte und ihren Papa darauf aufmerksam machte.
Für den bekennenden VFL-Bochum-Fan fing mit dem Einzug in das neue Zuhause ein gefühlt neues Leben an. Vom ersten Tag an war ihm bewusst, was barrierearmes Leben in den eigenen vier Wänden bedeutet. “Absolutes Highlight ist meine Traumdusche. Das Badezimmer ist riesig und ich kann mich ganz alleine ohne Hürden abduschen.“
Als wahren Luxus empfindet er auch die moderne Fußbodenheizung und die elektrischen Rollläden. „Das alles für weniger Miete als vorher. Besser geht es wirklich nicht.“ Der gelernte Küchenmeister freut sich auf seinen neuen Lebensabschnitt, gerade jetzt in der Corona-Zeit, wo er nicht so viel unternehmen und auch nicht zu den Spielen seines geliebten Vereins gehen kann. „Stattdessen muss ich es mir eben zuhause gemütlich machen, zum Beispiel auf der schönen Terrasse.“
Bild: Martin Miebach fühlt sich pudelwohl in seiner modernen barrierearmen Wohnung am Hottenborn. Foto: Henning Hagemann
Im neuen Jahr ändert sich einiges für die Verbraucher. Die Redaktion erklärt hier im zweiten Teil das Thema Mindestlohn und das Verbot von Einwegplastik.
Der Mindestlohn steigt
2021 steigt der gesetzliche Mindestlohn gleich zweimal. Seit dem 1. Januar 2021 sind 9,50 Euro brutto pro Arbeitsstunde das Minimum. Bisher waren es 9,35 Euro. Im weiteren Schritt erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn dann nochmal zum 1. Juli 2021 auf 9,60 Euro brutto pro Stunde.
Ausnahmen davon bleiben aber bestehen. Mehr Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn gibt es auf der Internetseite der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de, Suchwort: Mindestlohn.
Verbot von Einwegplastik
Die EU will die Verwendung von Einweg-Gegenständen aus Kunststoffen reduzieren. Zum Schutz der Meere und der Umwelt wird der Verkauf bestimmter Plastik- und Styroporgegenstände, für die es bereits Alternativen gibt, daher ab dem 3. Juli 2021 verboten. Nicht mehr kaufen kann man dann folgende Einmal-Gegenstände: Plastikbesteck